Logopädie
Logopäden arbeiten sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen.
Im Allgemeinen finden die Behandlungen in den Räumen der Praxis statt. Verordnet Ihr Arzt Ihnen Hausbesuche (z.B. nach Schlaganfall), dann findet die Behandlung bei Ihnen zu Hause statt.
Neben deutsch ist englisch eine weitere Behandlungssprache in der Praxis.
Das Diagnostik- und Therapiespektrum der Praxis umfasst folgende Bereiche:
Kinder und Jugendliche
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Dyslalie / Artikulationsschwächen
Behandlung der Lautbildung (z.B. Lispeln) mittels Tonusregulierung des orofacialen Bereichs, Verbesserung der Koordination von Zungen- und Mundmotorik sowie der Förderung der auditiven Unterscheidung einzelner Laute.
Sprachentwicklungsverzögerung / –störung (auch bei Mehrsprachigkeit)
Auf verschiedenen Ebenen wird am Aufbau einer altersgemäßen Sprachentwicklung gearbeitet. Bausteine dieser Arbeit können sein:
- Schulung der auditiven Aufmerksamkeit
- Verbesserung der Artikulation
- Aufbau des passiven und aktiven Wortschatzes
- Verbesserung des Sprachverständnisses
- Aufbau korrekter grammatischer Strukturen
- Beratung der Eltern zur Sprachförderung und zum Sprachvorbild
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
Der auditive Verarbeitung- und Wahrnehmungsprozess wird in verschiedene, aufeinander aufbauende Bereiche unterteilt. Entsprechend der betroffenen Ebenen werden z. B. die auditive Aufmerksamkeit, die auditive Differenzierungsfähigkeit oder die auditive Merkspanne gefördert.
Myofunktionelle Störungen (MFS) / orofaciale Dysfunktionen
Regulierung durch Ausgleich der gesamtkörperlichen Spannungsverhältnisse, Verbesserung der Koordination von Zungen- und Mundmotorik und Aufbau eines regelrechten Schluckmusters – oft begleitend bei kieferorthopädischer Zahnregulierung.
Stottern
Je nach Alter werden in intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern die Körperwahrnehmung und das Rhythmusgefühl gefördert, eine Tonusregulierung der Artikulationsorgane angeregt sowie das Selbstbewusstsein und die Sprechfreude aufgebaut.
Rhinophonien (Näseln)
Näseln (Rhionophonien bzw. –lalien) tritt häufig in Folge einer Lippen–Kiefer–Gaumen–Spalte auf. Behandelt wird je nach Ausprägung Tonus, Atmung, Artikulation und Stimme. Zum Aufbau eines regelrechten Ess- und Schluckverhaltens findet eine intensive Beratung statt.
Kindliche Stimmstörungen
Mittels intensiver Elternberatung und Förderung der Wahrnehmung bezüglich Tonus und Atmung, wird ein physiologischer Stimmgebrauch angebahnt.
Erwachsene
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Stimmstörungen / Dysphonien funktionell / organisch
Durch Schulung der Wahrnehmung und Regulierung von Körperhaltung, Körperspannung und Atemmuster wird die kommunikative Präsenz aufgebaut und der gesunde Stimmgebrauch geübt.
Aphasien
Als Folge von Schlaganfällen, Schädelhirntraumen oder zentralen Erkrankungen kann es zu Sprachverlust kommen. Je nach Ausprägung wird in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet:
- Aufbau des Sprachverständnises
- Aufbau des Wortschatzes
- Aufbau grammatischer Strukturen
- Regulierung überschießender Kommunikation
- Einsatz unterstützender Kommunikationshilfen
- Beratung und Begleitung der Angehörigen
Bei verordneten Hausbesuchen findet die Behandlung bei Ihnen zu Hause statt.
Dysarthrophonie (DAP)
In Folge neurologischer Schädigungen sind die am Sprechen beteiligten Regelkreise Atmung, Stimme und Artikulation beeinträchtigt. In der Therapie werden deshalb – je nach Ausprägung –
die Vertiefung des Atems, Übungen zum gesunden Stimmgebrauch und die Harmonisierung artikulatorischer Abläufe angestrebt.
Dyslalie/Artikulationsschwächen
Förderung einer klar verständlichen Artikulation mittels Tonusregulierung des orofacialen Bereichs, Verbesserung der Koordination von Zungen- und Mundmotorik sowie der Förderung der kinästhetischen und auditiven Unterscheidung einzelner Laute.
Myofunktionelle Störungen (MFS) / orofaciale Dysfunktionen
Regulierung durch Ausgleich der gesamtkörperlichen Spannungsverhältnisse, Verbesserung der Koordination von Zungen- und Mundmotorik und Aufbau eines regelrechten Schluckmusters.
Sprechapraxie (SAX)
Es liegt eine zentrale Funktionsstörung der Programmierung von Sprechbewegungen vor. In der Therapie wird mittels gezielter artikulatorischer Übungen eine Normalisierung der Sprechbewegungen angestrebt.
Stottern und Poltern
Mittels der Methoden nach van Riper und Hartmut Zückner kommt es zu einer Desensibilisierung gegenüber dem eigenen Stottern, zu einer Verbesserung der Körperwahrnehmung und dem Erlernen spezieller Sprechtechniken.